Diese Internet-Seite ist keine kommerzielle Seite -> sie ist für die Kursteilnehmer gedacht, um die jeweils aktuellen Rahmenbedingungen des Kurses präsent zu haben und die Kursinhalte noch einmal in Ruhe nachvollziehen zu können.












Dojo-Spandau

https://www.sg-schildow.net/judo





Trainer:

Ich (Erik) trainiere seit meinem 7. Lebensjahr JUDO (als ich anfing, gab es noch keine Zwischengurte ;-)

gelb
orange
grün (3. Kyu)
blau (2. Kyu)
braun (1. Kyu)
1. DAN 2. DAN







1985
1990
1997
1998
2000
2013
2016



- ab 2000/2001 habe ich dann begonnen, mein Wissen weiterzugeben
- Während meiner Berufsausbildung fing ich dann noch an, Karate zu trainieren.



  • Vollkontakt - Stil: Kyukushinkai
    • 7. Kyu -> 1996

  • Wechsel der Stilrichtung -> Ashihara (immer noch Vollkontakt)
    • 6. Kyu -> 1997 (grün)

  • Wechsel der Stilrichtung -> Ishinryu (immer noch Vollkontakt)
    • 5. Kyu -> 1999 (blau I)
    • 4. Kyu -> 2000 (blau II)






    Judo bedeutet: Der sanfte Weg.


    Der Gründer Jigoro Kano entwickelte die Kampfsportart JUDO zum Ende des 19. Jahrhunderts. Er entfernte aus den unterschiedlichen  Jiu-Jitsu-Stilen viele gefährliche und schmerzhafte Elemente und fügte dafür erzieherische und persönlichkeitsbildende Elemente auf der Grundlage des Zen-Buddhismus hinzu.


     
    Nicht Kraft ist das Grundprinzip, sondern Technik. Die Kraft des Gegners wird geschickt ausgenutzt, sein Gleichgewicht wird gebrochen und die eigene Kraft wird auf den schwächsten Punkt des Gegners konzentriert. Deshalb kann man mit Judo auch einen größeren und stärkeren Gegner bezwingen: Siegen durch Nachgeben.



    Einteilung der Techniken (siehe DAN-PO [Mai 2011], S. 56)

    Ukemi-Waza (Fall-Techniken)  (Übersichtstafel)




    Nage-Waza (Wurftechniken) (hier auch Hinweise zur Gokyo-No-Waza) -> Kodokan-Wurftechniken (Übersichtstafeln)





    Katame-Waza (Bodentechniken) oder Ne-Waza (Bodenaktivitäten) -> Kodokan-Bodentechniken (Übersichtstafeln)







    Kata (Form, formelle Übungen, Üben von vorgegebenen Bewegungsfolgen)




    Atemi-Waza


















    Theorie  (Link)

    Graduierungen (Link)

    Schülergraduierungen:     9.- 1. Kyu

    Grad
    9. Kyu 8. Kyu 7. Kyu 6. Kyu 5. Kyu 4. Kyu 3. Kyu 2. Kyu 1. Kyu
    Name
    Kukyū Hachikyū Nanakyū Rokkyū Gokyū Yonkyū Sankyū Nikyū Ikkyū
    Farbe
    weiß weiß-gelb gelb gelb-orange orange orange-grün grün blau braun





    Meistergraduierungen:    1. DAN - .... DAN

    Grad
    1. DAN
    2. DAN
    3. DAN
    4. DAN
    5. DAN
    6. DAN
    7. DAN
    8. DAN
    9. DAN
    10. DAN
    ... DAN
    Name
    Sho-dan Ni-dan San-dan Yon-dan Go-dan Roku-dan Nana-dan Hachi-dan Ku-dan Jū-dan
    Farbe
    schwarz
    schwarz schwarz schwarz schwarz rot-weiß
    (Bahnschranke)
    rot-weiß
    (Bahnschranke)
    rot-weiß
    (Bahnschranke)
    rot rot
    Prüfung
    Kann in Dt. nur durch Prüfung erworben werden. Kann durch Prüfung erworben oder kann verliehen werden. Kann durch Prüfung erworben oder kann verliehen werden Kann durch Prüfung erworben oder kann verliehen werden. Kann durch Prüfung erworben oder kann verliehen werden. Wird verliehen ->  in Dt. durch einen Landesverband. Wird verliehen ->  in Dt. durch einen Landesverband. Wird verliehen ->  in Dt. durch einen Landesverband. Wird verliehen ->  in Dt. durch einen Bundesverband. Wird verliehen ->  von der IJF oder dem KODOKAN
    • Für die DAN-Prüfungen nach DJB-Programm sollte man die DAN-PO lesen.
    Eine höhere Graduierung als die zum 10. DAN wird weltweit nicht vorgenommen – auch wenn dies theoretisch möglich wäre, da es keine offizielle Limitierung gibt. Dies würde aber bedeuten, die bestehenden Träger des 10. DAN zu degradieren.  Jigorō Kanō, der Begründer des Judo, hatte keinen DAN im Judo, weder den 1. noch den 10. DAN: Aus japanischer Sicht hatte niemand die Autorität, ihm einen DAN-Grad zu verleihen, da niemand im Judo über ihm stand.

    oder anders ausgedrückt:

    Die Anzahl der DAN Grade ist theoretisch nie begrenzt worden. Judo Begründer Kano hat allerdings Zeit seines Lebens nie höher als zum 10ten DAN graduiert. Wer Seriösität beim Graduierungswesen wahren will, wird also nicht höhere Grade vergeben als der Judobegründer es getan hat.

    (siehe http://www.jc-efringen-kirchen.de/index.php/judo-infos/graduierungen/76-traeger-des-10-dan-judan)







    Allgemeines Prüfungsprogramme
    (*.pdf-Format)
    Grundformen
    (Kihon-Waza)
    Standtechniken
    angewandte Technik
    (Oyo-Waza)
    STAND
    Grundformen
    (Kihon-Waza)
    Bodentechniken
    angewandte Technik
    (Oyo-Waza)
    BODEN  >Klick<

    Vorbereitung 3. DAN
    Übersichtstafeln 
    • Gokyo-No-Waza
      • Dai-Ikkyo
      • Dai-Nikyo
      • Dai-Sankyo
      • Dai-Yonkyo
      • Dai-Gokyo
    • Habukareta-Waza
    • Shinmeisho-No-Waza
    Übersichtstafeln 
    • Osae-Komi-Waza
    • Ude-Kansetzu-Waza
    • Shime-Waza
    • Übergänge vom Stand in den Boden
    • UKE verteidigt in Bank/Bauchlage -> Angriffe von vorn
    • UKE verteidigt in Bank/Bauchlage -> Angriffe von der Seite
    • UKE verteidigt in Bank/Bauchlage -> Angriffe von hinten
    • Befreiungen aus Haltegriffen
    • Haltekreise
    • Hebelkreis
    • Würgekreis




    Wettkämpfe (Wettkämpfe beim Judo vs. "Wettkampfjudo")


    Wer  an (Verbands-)Wettkämpfen teilnehmen möchte, der muß sich einen dem DJB angegliederten Verein suchen, über dessen Mitgliedschaft man dann Wettkämpfe machen darf.
    Von den Judo-Lehrern/Trainern wird jedoch niemals darauf bestanden, daß ein Kind / Jugendlicher gegen den eigenen Willen zum Wettkampf antreten muß.





    Wettkämpfe (Shobu und Shiai) sind ein Teil des Judo-Trainings und sollen das Niveau der technischen Fertigkeiten überprüfen!
    Hier gehören Erfahrung und Wissen zusammen und Wettkämpfe werden unter dem Motto durchgeführt: „Gegeneinander in der Technik, verbunden im Geist“.

     
    Das dem Menschen innewohnende Verlangen zu siegen oder überlegen zu sein, setzt sich häufig gegen die  logischen Grenzen des JUDO durch und setzt jenen schädlichen Prozess in Bewegung -> den Teufelskreis/das Gift des „Wettkampfjudo“.
     
    Der Ausdruck „Wettkampfjudo“ bezieht sich auf den Typ der Judoentwicklung, bei dem es nur darum geht, Wettkämpfe zu gewinnen.
    (Einige der diesbezüglichen Trainingsmethoden sind sehr hart und gewaltsam, ja sogar gefährlich.
    Das Wettkampfjudo-Training ist hoch spezialisiert und unausgewogen, genau wie das einiger Jujutsu-Schulen aus den Tagen bevor es Judo gab.)

     
    Trotzdem sollte man nicht vergessen, daß ein Gift auch ein helfendes Mittel sein kann -> in richtiger Dosierung verwendet. Es mag sein, daß Siegen wollen das Ziel jeden Sports ist. Aber sein Wert und Nutzen liegen in der Qualität unvoreingenommener Bewunderung menschlicher Werke und dem wechselseitigen Respekt gegenüber den Bemühungen um Kameradschaft, wie sie zwischen Sportlern kultiviert werden.
     
    In seinen späten Jahren warnte Prof. Jigoro KANO seine Schüler vor bzw. mißbilligte den Stil/die Trainingsmethode/die Übungspraxis, die als „Wettkampfjudo“ bezeichnet wurde!

    Ein „Wettkampfjudo“ und ein damit verbundes Wettkampfjudo-Training, bei dem es nur darum geht Wettkämpfe zu gewinnen – würde bedeuten, die Absichten/die Zwecke und die Ziele des JUDO zu vernachlässigen, für die JUDO ursprünglich entwickelt wurde.
     
     
    JUDO wurde entwickelt und sollte ausgeübt werden:
    ·         um einen Beitrag zum Wohl der Menschheit zu leisten.
    ·         um, durch geistiges und körperliches Training, Erholung zu erlangen.
     
    JUDO ist eine Lebenseinstellung. Das Studium des JUDO schließt daher neben der sportlichen Seite eben auch die Wissenschaft, die Kunst, die Ethik und die  Philosophie mit ein.
     
    Jigoro KANO legte bei der Vermittlung des JUDO auch großen Wert auf die Philosophien, die JUDO seiner Meinung nach vermitteln soll:
    • „Jita Kyoei“ -> gegenseitige Hilfe zum  BEIDERSEITIGEN  Wohlergehen (moralisches Prinzip)
      • Diese Philosophie drückt das moralische Prinzip des Judo aus. Es beinhaltet, daß Partner und Freunde miteinander kämpfen können, ohne sich zu verletzen und so das Wesen des Kampfes erlernen, einander Respekt und Achtung erweisen und sich gegenseitig helfen ein Ziel schneller zu erreichen. 
    • „Seiryoku Zenyo“ -> bester Einsatz von Körper und Geist
      • Dabei bedeutet diese These, daß ein Gegner mit mehr Kraft als man selbst, durch die Ausnutzung von dessen Kraft (ausweichen, ... ), dessen schwacher Körperstellen (Hals, ...) und bestimmten Hebelverhältnissen ( Beinkraft gegen Armkraft, ... ) besiegt wird. 
     
    JUDO  dient der körperlichen Entwicklung (z.B. Konzentration, das Bewegungsgefühl, den Gleichgewichtssinn und die Muskulatur) des Judoka aber soll eben auch zur Erziehung und Persönlichkeitsbildung (z.B. Bescheidenheit, Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit, Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, Mut, Respekt, Selbstbeherrschung, Wertschätzung, Konzentration) des Judoka beitragen.










      Erstellt unter Einsicht in folgende Medien:

      • "Kodokan Judo" von Judo Gründer Jigoro Kano (Verlag Dieter Born, ISBN 987-3-922006-25-1) [2. Auflage; November 2012]
      • "Wurftechniken des Kodokan", Band 1 "Te-Waza / Koshi-Waza" (Verlag Dieter Born; ISBN 978-3-922006-55-8) [1. Auflage; November 2009]
      • "Wurftechniken des Kodokan", Band 2 "Ashi-Waza" (Verlag Dieter Born; ISBN 978-3-922006-55-8) [1. Auflage; Mai 2011]
      • "Judo richtig" (Andreas Schäfer); BLV Verlagsgesellschaft mbH; ISBN: 3-405-16302-1) [Ausgabe von 2002]
      • "Judo" (Müller-Deck/Lehmann); Sportverlag Berlin, 1983
      • "Judo - Klassische und moderne Wurftechniken" (Lehmann - Ulbricht); Meyer & Meyer Verlag; ISBN 10: 3-89899-233-0 [Ausgabe von 2007]
      • "Judo - Go Kyo-Kampftechniken" (Mahito Ohgo); Falken-Verlag Erich Sicker AG; ISBN: 3 8068 0352 8 [Ausgabe von 1974]
      • "Einführung in die Hebeltechniken des Judo" (Kashiwazaki / Komuro); Verlag Dieter Born; ISBN 978-3-922006-32-9 [Ausgabe von 2012]
      • "Judo lernen" (Ulrich Klocke); Verlag Dieter Born; ISBN 3-922006-20-5 [Ausgabe von 2003]
      • "Judo anwenden" (Ulrich Klocke); Verlag Dieter Born; ISBN 3-922006-21-3 [Ausgabe von 2003]
      • "Das Judo Brevier" (Weinmann); Verlag Weinmann - Berlin; ISBN 3 87892 020 2 [Ausgabe von 1998]
      • "Judo Kompakt" (Meyer & Meyer Verlag; ISBN 978-3-89899-955-7) [2., überarbeitete Auflage 2015]





      • sollten hier Bilder zu sehen sein, sind dies Screenshots aus Youtube-Videos (hier kann man davon ausgehen, daß diese frei zur Ansicht für die breite Öffentlichkeit eingestellt wurden)
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